Archiv für April 2012

Workshop: subtil? wie sexualität rassisiert wird

Workshop: subtil? wie sexualität rassisiert wird

Ein Workshop – organisiert vom Institut für Queer Theory

im Rahmen der Vortragsreihe The Subtle Racializations of Sexuality: Queer Theory, the Aftermath of Colonial History, and the Late-Modern State

Wann: 23./24. April 2012, jeweils 11.00-17.00 Uhr
Wo: TrIQ e.V., Glogauer Str. 19, (HH, 1. Stock, eingeschränkt barrierefrei)
Berlin-Kreuzberg, Bus M29
Anmeldung: auf 40 Personen begrenzte Teilnehmer_innenzahl; bitte anmelden: antidiskriminierung(at)gladt.de

mit Nana Adusei-Poku, Antje Barten, Zülfukar Çetin, Tülin Duman, Henriette Gunkel, Urmila Goel, Anja Michaelsen, Thoralf Mosel, Saideh Saadat-Lendle, Leticia Sabsay.

Themenblöcke:

· Politische Selbstdefinition und Solidarität im postkolonialen Kontext

· Queering Kinship / Beziehungen durchkreuzen

· Das liberale Versprechen

· Öffentlichkeiten umgestalten

Mehr Infos hier


und das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Homophobie und Islamophobie

»Dort bin ich schwul, hier bin ich Ausländer …«

Dieser profunde Beitrag zur Erforschung der Mehrfachdiskriminierung in den städtischen liberalen Milieus der Mehrheitsgesellschaft untersucht binationale schwule Paare in Berlin, die zugleich mit Homophobie und Islamophobie konfrontiert sind.

Zülfukar Çetin zeichnet die Geschichte und historische Entwicklung der Diskriminierung plausibel nach und zeigt, dass die Homophobie aus den Prämissen der Heteronormativität und den daraus folgenden Normalisierungsprozessen resultiert.

Die Studie macht deutlich, dass die untersuchten Diskriminierungsbegriffe eng mit der Macht des Diskurses verbunden sind.

Eine Leseprobe kann hier heruntergeladen werden

Pop Kultur Diskurs: Zum Verhältnis von Gesellschaft, Kulturindustrie und Wissenschaft

Pop kultur diskurs

Während im angloamerikanischen Raum die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit popkulturellen Phänomenen eine Selbstverständlichkeit besitzt, ist die deutsche Forschung davon noch weit entfernt. Dadurch sind in Deutschland nach wie vor große Forschungslücken zu schließen, wozu der Reader einen Beitrag leisten will.
Das Buch stellt erstmals migrantische Perspektiven auf Popkultur in den Mittelpunkt und fragt unter anderem danach, welche Rolle popkulturelle Produkte ihrer „Heimat“ für die Ausbildung der Identität junger MigrantInnen spielen. Dieses problematische Spannungsverhältnis von Geschichte, Identität und Nation wird in vielen der Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert.
Daneben stellt der Reader die Frage, welche Rolle Popkultur in so unterschiedlichen Bereichen wie der Stadtentwicklungspolitik, den Queer Studies, dem Sport oder der Pädagogik spielt, und zeigt so die heterogene Bedeutung von Popkultur im wissenschaftlichen Diskurs. Und schließlich versucht das Buch eine Antwort auf die Frage zu geben, ob es einen Weg ins politische Feld über die musikalische Sozialisation geben kann.

Mit Beiträgen von u.a. Roger Behrens, Martin Büsser, Sonja Witte, Udo Göttlich, Holger Adam, Mustafa Doymus, Jonas Engelmann, Jennifer Stange, Astrid Henning, Yasar Aydin, Zülfukar Çetin, Arne Schröder, Jan Haut und Michael Sonnicksen.

Inhaltsverzeichnis kann hier heruntergeladen werden

Karriere eines konstruierten Gegensatzes: «Muslime versus Schwule»

Karriere eines konstruierten Gegensatzes: «Muslime versus Schwule»

Sexualpolitiken seit dem 11. September 2001

Dieser Sammelband beinhaltet Beiträge von u.a. Salih Alexander Wolter, Hilal Sezgin, Jin Haritaworn, Georg Klauda, Zülfukar Çetin und Jennifer Petzen. Der Sammelband blickt zurück auf die letzte Dekade und schaut auf die Überlappungen von feministischen und lesbisch-schwulen Debatten mit den Entwicklungen in der Mehrheitsgesellschaft. Er geht der Frage nach, ob/wie die relativen Erfolge der Frauen- und Homosexuellen-Emanzipation unter anderem durch rassistische Rückschritte erkauft wurden.

Koray Yılmaz-Günay (Hg.): Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre «Muslime versus Schwule. Sexualpolitiken seit dem 11. September 2001» (212 Seiten, broschiert).
Eine Leseprobe mit Ihnaltsverzeichnis kann hier heruntergeladen werden

Antimuslimischer Rassismus: Von der Kopftuchmafia und „Geistig-Behinderten“

Eine Broschüre vom Netzwerk gegen Diskriminierung von Muslimen zum Thema Antimuslimischer Rassismus.

Netzwerk

Inhalte sind:

Prof. Dr. Iman Attia analysiert Antimuslimischen Rassismus in der Bundesrepublik.
Lydia Nofal berichtet über die Arbeitsweise und die Erfahrungen des Netzwerks
Das Interview durch Sabine Bretz zeigt auf, wie eine von Diskriminierung betroffene junge Frau Unterstützung durch das Antidiskriminierungsnetzwerk bekommen hat, sich gegen Diskriminierung zu Wehr gesetzt hat und welche Bedeutung dies für ihr Selbstbewusstsein hatte.
Nuran Yigit erläutert, was ist Empowerment und wie funktioniert Empowerment.
Tasnim el-Naggar berichtet über ihre Erfahrungen als Antidiskriminierungsbeauftragte.
Hakan Tosuner wertet die Fragebögen des Netzwerks aus
Zülfukar Çetin berichtet von Diskriminierungserfahrungen Kreuzberger Musliminnen.
Ausserdem finden Sie Handlungsempfehlungen, den Fragebogen, Literaturverzeichnis und anderes.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden